Weltkrebstag 2026 – Informations- und Begegnungsveranstaltung in Sangerhausen

Anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar 2026 findet im Glashaus des Europa-Rosariums Sangerhausen erstmals eine Veranstaltung statt, die Menschen mit Krebserkrankungen, deren Angehörige sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt stellt. Veranstaltet wird der Weltkrebstag in Sangerhausen von der Selbsthilfegruppe „Frauen und Männer nach Krebs Sangerhausen“ in Kooperation mit der Selbsthilfekontaktstelle Mansfeld-Südharz, dem Örtlichen Teilhabemanagement des Landkreises Mansfeld-Südharz sowie der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Sangerhausen.
Ziel ist es, über Unterstützungsangebote zu informieren, Begegnungen zu ermöglichen und ein Zeichen für Solidarität und gesellschaftliche Teilhabe zu setzen.

Veranstaltungsort:
Glashaus im Europa-Rosarium Sangerhausen
Am Rosengarten 2a, 06526 Sangerhausen

Veranstaltungszeit:  15:00 – 17:00 Uhr

Einlass: ab 14:00 Uhr

Eintritt: frei – ohne Anmeldung

Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielseitiges Angebot aus Informationsständen, fachlichen Impulsen und persönlichen Gesprächen. Zahlreiche Ausstellerinnen und Aussteller informieren unter anderem zu den Themen Vorsorge, Begleitung, Versorgung, Nachsorge und Selbsthilfe. Vertreten sind unter anderem die Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V., die Frauenselbsthilfe Krebs Hettstedt, die Prostatakrebsgruppe Sangerhausen, die EUTB Mansfeld-Südharz, das Ambulante Palliativzentrum Mansfeld-Südharz GmbH, regionale Sanitätshäuser sowie eine Ernährungs- und Diabetesberatung. Damit bietet die Veranstaltung Raum, Fragen zu stellen, Erfahrungen zu teilen und neue Perspektiven kennenzulernen.

Der Weltkrebstag wird jährlich am 4. Februar begangen und steht weltweit im Zeichen von Aufklärung, Prävention, Solidarität und Hoffnung. Seit seiner Entstehung im Jahr 2000 auf dem Weltgipfeltreffen gegen Krebs in Paris macht er auf die Bedeutung von Früherkennung, Forschung und einer umfassenden Unterstützung Betroffener aufmerksam. Koordiniert wird der Aktionstag von der Union for International Cancer Control (UICC) und getragen von zahlreichen Organisationen, darunter auch die Deutsche Krebshilfe. Die Veranstaltung in Sangerhausen greift diesen internationalen Gedanken auf und bringt ihn auf regionaler Ebene erlebbar zusammen.

Neue Broschüre informiert über Schutz und Hilfe bei häuslicher Gewalt im Landkreis Mansfeld-Südharz

Häusliche Gewalt ist keine Privatangelegenheit, sondern eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung – mit oft gravierenden Folgen für Betroffene und ihre Familien. Um aufzuklären, Mut zu machen und konkrete Unterstützung aufzuzeigen, hat das Netzwerk gegen Gewalt Mansfeld-Südharz eine umfassende Informationsbroschüre veröffentlicht. Das Netzwerk gegen Gewalt Mansfeld-Südharz ist ein Zusammenschluss von Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege und Behörden in Kooperation mit dem Landkreis Mansfeld-Südharz. Gemeinsam verfolgen die Netzwerkpartner das Ziel, Schutz zu bieten, Gewalt zu beenden und Betroffenen den Weg in ein selbstbestimmtes, gewaltfreies Leben zu ermöglichen.

Die Broschüre richtet sich an Menschen, die von häuslicher Gewalt oder Stalking betroffen oder bedroht sind, ebenso wie an Angehörige, Fachkräfte und Unterstützende. Sie informiert niedrigschwellig darüber, was unter häuslicher Gewalt zu verstehen ist, von körperlicher, seelischer und sexualisierter Gewalt bis hin zu sozialer und ökonomischer Gewalt, und macht deutlich: Gewalt kann alle treffen, unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialem Status.

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TPG eröffnet erstes Maker- und Education Lab in Sangerhausen

Am Mittwoch, dem 19. November 2025, eröffnet in Sangerhausen das erste „Maker- und Education Lab“ der Innovationsregion TPG (Transformation von Pflege und Gesundheit).
Das „Lab“ ist die Abkürzung für Labor. Hier sollen Menschen zusammenkommen und Neues lernen können. Seniorinnen und Senioren, Schulen, Lehrkräfte und Unternehmen haben die Möglichkeit, moderne Technik auszuprobieren. Alle dürfen selbst testen, wie neue Geräte funktionieren, und eigene Erfahrungen sammeln.

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Rückschau Welt-Diabetes-Tages

Am 14. November 2025 stand das Glashaus des Europa-Rosariums Sangerhausen ganz im Zeichen des Welt-Diabetes-Tages. Zahlreiche Interessierte folgten der Einladung, um sich über aktuelle Entwicklungen, Behandlungsmöglichkeiten und präventive Maßnahmen rund um das Thema Diabetes zu informieren.

Nach der Begrüßung durch Haike Seeger, Leiterin der Selbsthilfegruppen Mellitustreff Sangerhausen und Roßla, bot das vielseitige Programm spannende Einblicke in medizinische Zusammenhänge und praktische Ansätze. Dr. med. Gregor Fitzel, Chefarzt der Heliosklinik Sangerhausen, eröffnete die Vortragsreihe mit einem Vortrag über die Bedeutung der Leber bei Diabetes mellitus. Anschließend erläuterte Podologin Petra Petereit Lehnert die therapeutischen Möglichkeiten bei diabetischem Fußsyndrom. Den Abschluss bildete Francisco Amaya Carmona Oberarzt der Heliosklinik Eisleben, mit einem Beitrag über die Wirkungsweise von Ozempic und den Zusammenhang zwischen Fettleber und Diabetes.

In der Zeit zwischen den Vorträgen nutzten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, an den zahlreichen Informationsständen mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen, sich über regionale Angebote zu informieren und neue Kontakte zu knüpfen.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitwirkenden, Partnern und Ausstellern, die mit ihrem Engagement zum Erfolg des Welt-Diabetes-Tages 2025 beigetragen haben.

Bewerbungsstart für Bundesteilhabepreis 2026

Das Bundesministeriums für Arbeit und Soziales – BMAS schreibt auch in diesem Jahr erneut den Bundesteilhabepreis aus. Unter dem Motto „BERUFSEINSTIEG INKLUSIV – Übergang von der beruflichen Bildung in den Arbeitsmarkt für junge Menschen mit Behinderungen“ werden herausragende Praxislösungen und Modellprojekte gesucht, die den Einstieg in den Arbeitsmarkt für junge Menschen mit Behinderungen erleichtern und die inklusive Gestaltung des Sozialraums fördern.

Insgesamt werden drei Preise mit einem Gesamtpreisgeld von 17.500 Euro vergeben: 10.000 Euro für den ersten Platz, 5.000 Euro für den zweiten und 2.500 Euro für den dritten Platz. Die feierliche Verleihung durch Bundesministerin Bärbel Bas findet im Rahmen der Inklusionstage 2026 in Berlin statt.Der Bundesteilhabepreis würdigt seit 2019 jährlich vorbildliche Projekte, die Teilhabe und Selbstbestimmung im Alltag stärken, und setzt damit ein wichtiges Zeichen für Inklusion in Deutschland.

Teilnahmeberechtigt sind Akteurinnen und Akteure aus verschiedenen Bereichen beruflicher Bildung und Arbeitsmarktintegration, darunter Betriebe, Bildungs- und Berufsförderwerke, Werkstätten für behinderte Menschen, Kammern, Agenturen für Arbeit, Verbände, Kommunen sowie Menschen mit Behinderungen und deren Vertretungen. Gesucht werden innovative Projekte und Strategien, die junge Menschen mit Behinderungen erfolgreich in den Arbeitsmarkt integrieren, die Zusammenarbeit aller Beteiligten fördern, dauerhafte inklusive Beschäftigung ermöglichen.

Die Bewerbungsfrist läuft vom 4. November 2025 bis zum 8. Februar 2026. Bewerbungsunterlagen und weiterführende Informationen unter folgendem Link : Bundesfachstelle Barrierefreiheit – Bewerbung

Auftaktveranstaltung „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ – Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen

Am 25.11. ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. An diesem Tag, auch bekannt als Orange Day wird weltweit auf Gewalt und Diskriminierung gegenüber Frauen und Mädchen aufmerksam gemacht.

Im Landkreis Mansfeld-Südharz startet in diesem Jahr zum ersten Mal die Aktion  „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ auf Initiative des Netzwerks gegen Gewalt Mansfeld-Südharz. Ein lokales Netzwerk der freien Wohlfahrtspflege und Behörden in Kooperation mit dem Landkreis Mansfeld-Südharz .

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Broschüre „Ausblick“ – Informationen und Verhaltenstipps für gewaltbetroffene Frauen (auch in Leichter Sprache)

Gewalt gegen Frauen kann viele Formen annehmen: In der Ehe und Partnerschaft, in Form von sexueller Nötigung und Vergewaltigung, durch Stalking und Menschenhandel oder in Form von Gewalt im Namen der Ehre. Sie suchen Antworten oder Hilfe? Sind Sie verängstigt, hilflos, traurig oder wütend?

Für Frauen, die gegenwärtig selbst von Gewalt betroffen sind oder in der Vergangenheit häusliche oder geschlechtsspezifische Gewalt erlebt haben, ebenso wie für Angehörige von Betroffenen sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, existiert ein breites Netzwerk, welches Schutz und Unterstützung sowie umfassende Informationen und Fortbildung bietet. Zu den Angeboten zählen sowohl Maßnahmen für von Gewalt betroffene Frauen als auch Maßnahmen für Täter.

Die Broschüre „Ausblick“ der Landeskoordinierungsstelle zivilgesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure zur Umsetzung der Istanbul-Konvention (LIKO) dient als Orientierungshilfe für Betroffene, Angehörige und Multiplikator*innen und bietet einen Überblick über die bestehenden Angebote in Sachsen-Anhalt sowie deren Zugang. Zusätzlich werden wichtige Verhaltenstipps gegeben.

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