TPG eröffnet erstes Maker- und Education Lab in Sangerhausen

Am Mittwoch, dem 19. November 2025, eröffnet in Sangerhausen das erste „Maker- und Education Lab“ der Innovationsregion TPG (Transformation von Pflege und Gesundheit).
Das „Lab“ ist die Abkürzung für Labor. Hier sollen Menschen zusammenkommen und Neues lernen können. Seniorinnen und Senioren, Schulen, Lehrkräfte und Unternehmen haben die Möglichkeit, moderne Technik auszuprobieren. Alle dürfen selbst testen, wie neue Geräte funktionieren, und eigene Erfahrungen sammeln.

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Rückschau Welt-Diabetes-Tages

Am 14. November 2025 stand das Glashaus des Europa-Rosariums Sangerhausen ganz im Zeichen des Welt-Diabetes-Tages. Zahlreiche Interessierte folgten der Einladung, um sich über aktuelle Entwicklungen, Behandlungsmöglichkeiten und präventive Maßnahmen rund um das Thema Diabetes zu informieren.

Nach der Begrüßung durch Haike Seeger, Leiterin der Selbsthilfegruppen Mellitustreff Sangerhausen und Roßla, bot das vielseitige Programm spannende Einblicke in medizinische Zusammenhänge und praktische Ansätze. Dr. med. Gregor Fitzel, Chefarzt der Heliosklinik Sangerhausen, eröffnete die Vortragsreihe mit einem Vortrag über die Bedeutung der Leber bei Diabetes mellitus. Anschließend erläuterte Podologin Petra Petereit Lehnert die therapeutischen Möglichkeiten bei diabetischem Fußsyndrom. Den Abschluss bildete Francisco Amaya Carmona Oberarzt der Heliosklinik Eisleben, mit einem Beitrag über die Wirkungsweise von Ozempic und den Zusammenhang zwischen Fettleber und Diabetes.

In der Zeit zwischen den Vorträgen nutzten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, an den zahlreichen Informationsständen mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen, sich über regionale Angebote zu informieren und neue Kontakte zu knüpfen.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitwirkenden, Partnern und Ausstellern, die mit ihrem Engagement zum Erfolg des Welt-Diabetes-Tages 2025 beigetragen haben.

Bewerbungsstart für Bundesteilhabepreis 2026

Das Bundesministeriums für Arbeit und Soziales – BMAS schreibt auch in diesem Jahr erneut den Bundesteilhabepreis aus. Unter dem Motto „BERUFSEINSTIEG INKLUSIV – Übergang von der beruflichen Bildung in den Arbeitsmarkt für junge Menschen mit Behinderungen“ werden herausragende Praxislösungen und Modellprojekte gesucht, die den Einstieg in den Arbeitsmarkt für junge Menschen mit Behinderungen erleichtern und die inklusive Gestaltung des Sozialraums fördern.

Insgesamt werden drei Preise mit einem Gesamtpreisgeld von 17.500 Euro vergeben: 10.000 Euro für den ersten Platz, 5.000 Euro für den zweiten und 2.500 Euro für den dritten Platz. Die feierliche Verleihung durch Bundesministerin Bärbel Bas findet im Rahmen der Inklusionstage 2026 in Berlin statt.Der Bundesteilhabepreis würdigt seit 2019 jährlich vorbildliche Projekte, die Teilhabe und Selbstbestimmung im Alltag stärken, und setzt damit ein wichtiges Zeichen für Inklusion in Deutschland.

Teilnahmeberechtigt sind Akteurinnen und Akteure aus verschiedenen Bereichen beruflicher Bildung und Arbeitsmarktintegration, darunter Betriebe, Bildungs- und Berufsförderwerke, Werkstätten für behinderte Menschen, Kammern, Agenturen für Arbeit, Verbände, Kommunen sowie Menschen mit Behinderungen und deren Vertretungen. Gesucht werden innovative Projekte und Strategien, die junge Menschen mit Behinderungen erfolgreich in den Arbeitsmarkt integrieren, die Zusammenarbeit aller Beteiligten fördern, dauerhafte inklusive Beschäftigung ermöglichen.

Die Bewerbungsfrist läuft vom 4. November 2025 bis zum 8. Februar 2026. Bewerbungsunterlagen und weiterführende Informationen unter folgendem Link : Bundesfachstelle Barrierefreiheit – Bewerbung

Auftaktveranstaltung „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ – Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen

Am 25.11. ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. An diesem Tag, auch bekannt als Orange Day wird weltweit auf Gewalt und Diskriminierung gegenüber Frauen und Mädchen aufmerksam gemacht.

Im Landkreis Mansfeld-Südharz startet in diesem Jahr zum ersten Mal die Aktion  „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ auf Initiative des Netzwerks gegen Gewalt Mansfeld-Südharz. Ein lokales Netzwerk der freien Wohlfahrtspflege und Behörden in Kooperation mit dem Landkreis Mansfeld-Südharz .

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Broschüre „Ausblick“ – Informationen und Verhaltenstipps für gewaltbetroffene Frauen (auch in Leichter Sprache)

Gewalt gegen Frauen kann viele Formen annehmen: In der Ehe und Partnerschaft, in Form von sexueller Nötigung und Vergewaltigung, durch Stalking und Menschenhandel oder in Form von Gewalt im Namen der Ehre. Sie suchen Antworten oder Hilfe? Sind Sie verängstigt, hilflos, traurig oder wütend?

Für Frauen, die gegenwärtig selbst von Gewalt betroffen sind oder in der Vergangenheit häusliche oder geschlechtsspezifische Gewalt erlebt haben, ebenso wie für Angehörige von Betroffenen sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, existiert ein breites Netzwerk, welches Schutz und Unterstützung sowie umfassende Informationen und Fortbildung bietet. Zu den Angeboten zählen sowohl Maßnahmen für von Gewalt betroffene Frauen als auch Maßnahmen für Täter.

Die Broschüre „Ausblick“ der Landeskoordinierungsstelle zivilgesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure zur Umsetzung der Istanbul-Konvention (LIKO) dient als Orientierungshilfe für Betroffene, Angehörige und Multiplikator*innen und bietet einen Überblick über die bestehenden Angebote in Sachsen-Anhalt sowie deren Zugang. Zusätzlich werden wichtige Verhaltenstipps gegeben.

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Rückblick zur Woche der seelischen Gesundheit

Vom 10. bis 20. Oktober 2025 fand im Landkreis Mansfeld-Südharz die bundesweite Woche der seelischen Gesundheit statt, diesmal unter dem Motto: ‚Lass Zuversicht wachsen – Psychisch stark in die Zukunft‘.“

Den Auftakt bildete am 10. Oktober die Kinovorstellung des Films „Honig im Kopf“ im Movie Star Sangerhausen. Rund 60 Besucher sahen den Film, der auf einfühlsame Weise das Krankheitsbild Demenz und dessen Auswirkungen auf Familienbeziehungen beleuchtet. Im Anschluss bot sich Gelegenheit zu einem offenen Austausch mit Mitarbeitenden des Sozialpsychiatrischen Dienstes und der Selbsthilfekontaktstelle Mansfeld-Südharz.

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Schichtwechsel im Landkreis Mansfeld-Südharz

Am 25. und 30. September 2025 beteiligte sich die Kreisverwaltung Mansfeld-Südharz erstmalig am bundesweiten Aktionstag „Schichtwechsel“ einer Initiative der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM). Ziel der Aktion ist es, Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zu fördern, Barrieren abzubauen und gegenseitiges Verständnis zu stärken. Bereits seit 2017 findet der Aktionstag jährlich statt, 2025 mit bundesweit rund 4.200 Teilnehmenden, darunter Beschäftigte aus Werkstätten, Unternehmen und Verwaltungen.

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