Jutta von Sangerhausen gehörte im 13. Jahrhundert zu den Frauen, die außerhalb von Familie und Kloster nach Wegen suchten, Vorstellungen und Visionen von einem selbsterfüllten Leben umzusetzen. Sie setzte sich zu ihrer Lebenszeit vor über 750 Jahren für Arme, Kranke und hilfsbedürftige Menschen ein. Ihr Engagement für Arme und ihr Mut, Grenzen zu überschreiten, inspirieren bis heute viele Menschen aus der Region.
Die jährlich stattfindenden Jutta-Festtage widmen sich der für das Mittelalter selbstbewussten und selbstbestimmten Frau. In diesem Sinne wurde am 19. Mai zur „Jutta-Tafel“ vor der Jacobi-Kirche in Sangerhausen eingeladen. Die Theatergruppe des Geschwister-Scholl-Gymnasiums präsentierte erneut ein Theaterstück zu Juttas Leben und Wirken. Zusätzlich stellten soziale Träger und Initiativen ihre Tätigkeiten an den Informationsständen vor und begaben sich in einen offenen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Zum Abschluss organisierten die Sangerhäuser Tafel der Arbeits- und Bildungsinitiative e. V. und das CJD Sangerhausen ein gemeinnütziges Mittagessen.





