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Die Schul-Eingangs-Untersuchung

Das Logo für einfache SpracheEs ist ein großer Tag für alle Kinder, wenn sie in die Schule kommen. Vor ihrem ersten Schul-Tag müssen die Kinder zu einer Untersuchung bei einer Kinder-Ärztin und einer Kinder-Kranken-Schwester gehen. Die Untersuchung heißt Schul-Eingangs-Untersuchung. Die Schul-Eingangs-Untersuchung findet immer ein Jahr vor der Einschulung des Kindes zwischen März und Juli statt. Alle Kinder, die bis zum 30. Juni 2020 fünf Jahre alt werden, müssen in diesem Jahr zur Schul-Eingangs-Untersuchung.

Wie bekommt das Kind einen Termin für die Untersuchung?

Die Eltern melden ihr Kind zur Schule an. Danach liegen in der Grund-Schule oder in der Kinder-Tages-Einrichtung Listen mit Terminen für die Schul-Eingangs-Untersuchung beim Amt für Gesundheit aus. Hier können sich die Eltern für einen Termin eintragen.
Die Eltern bekommen auch einen Frage-Bogen für die Schul-Eingangs-Untersuchung. Sie müssen ihn ausfüllen und zur Schul-Eingangs-Untersuchung mitbringen. Außerdem müssen sie das gelbe Vorsorge-Heft und den Impf-Ausweis vom Kind mitbringen.

Warum müssen die Kinder zur Schul-Eingangs-Untersuchung?

Die Kinder-Ärztin und die Kinder-Kranken-Schwester möchten wissen:

  • Was kann das Kind schon?
  • Was kann das Kind noch nicht so gut?
  • Wie kann man dem Kind bei schwierigen Dingen helfen?

Die Kinder-Ärztin weiß genau, was die Kinder in der Schule können müssen. Manchmal stellt die Kinder-Ärztin fest, dass ein Kind Hilfe braucht. Zum Beispiel, wenn es noch nicht gut sprechen kann oder wenn das Kind eine Brille braucht. Dann sagt sie den Eltern, wo sie die richtige Hilfe für ihr Kind bekommen. Das Kind soll die Hilfe so früh wie möglich bekommen. So können die Eltern und das Kind bis zur Einschulung an dem Problem arbeiten. Manchmal sind sich die Eltern auch nicht sicher, ob ihr Kind schon eingeschult werden soll. Das können sie die Kinder-Ärztin fragen. Sie hilft den Eltern bei der Entscheidung.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Schul-Eingangs-Untersuchung besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil spricht das Kind mit einer Kinder-Kranken-Schwester. Sie macht eine Vor-Untersuchung. Sie schaut zum Beispiel, wie groß und wie schwer das Kind ist. Und sie misst den Blut-Druck. Sie macht mit dem Kind einen Hör-Test und einen Seh-Test.

Nach der Vor-Untersuchung geht das Kind mit den Eltern gemeinsam zur Untersuchung bei der Kinder-Ärztin. Die Kinder-Ärztin spricht viel mit dem Kind. Das Kind muss kleine Aufgaben lösen. Es muss zum Beispiel Farben erkennen und Gegenstände auf Bildern erkennen.
Es ist nicht schlimm, wenn das Kind noch nicht alles kann. Dann spricht die
Kinder-Ärztin mit den Eltern. Sie sagt ihnen, wie sie ihr Kind noch besser unterstützen können und welche Angebote es gibt.
Zum Schluss gibt die Kinder-Ärztin eine Empfehlung, auf welche Schule das Kind gehen sollte. Das ist meistens die normale Grund-Schule. Nur wenn das Kind viele Dinge nicht kann, wird selten auch mal eine Förder-Schule empfohlen. Oder die Kinder-Ärztin sagt: Das Kind sollte lieber noch etwas länger im Kinder-Garten bleiben und ein Jahr später zur Schule gehen.
Die Ergebnisse der Schul-Eingangs-Untersuchung werden auch an die Grund-Schule geschickt. So können sich die Lehrer besser um das Kind kümmern.

Haben Sie Fragen? Wünschen Sie weitere Informationen zur Untersuchung?

Dann melden Sie sich bei uns:

Landkreis Mansfeld-Südharz
Amt für Gesundheit
Größlerstraße 2
06295 Lutherstadt Eisleben

Sie können auch anrufen: 03464 / 535 4401


Artikel in einfacher Sprache sind ein Service des Projektes „Örtliches Teilhabemanagement im Landkreis Mansfeld-Südharz“. Das Projekt wird im Rahmen des Operationellen Programms aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

Hier können Sie den Artikel als PDF-Datei herunterladen:

thumbnail of PM Amtsblatt 2002- Schuleingangsuntersuchung

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